Pelletheizung

Einfach und komfortabel mit Holz heizen

Holzpelletheizungen erfreuen sich immer größer werdender Beliebtheit. Sie ermöglichen umweltfreundliches und kostengünstiges Heizen mit vergleichbarem Komfort moderner Öl- und Gasheizungen.

Die kleinen Pellets - bestehend aus Restholz, Hobel- und Sägespänen - sind seit Ende der 1990er Jahre als Brennstoff zugelassen und werden vollautomatisch dem Kessel zugeführt.

Die Energiedichte von einem Kilogramm Pellets ist halb so hoch wie die von Heizöl, d.h. man benötigt ein doppelt so großes Lager oder eine häufigere Belieferung - heizt dafür aber klimaneutral.

Vorteile

  • Durch hohe Verbrennungstemperaturen ideal geeignet für den Altbau
  • Lokal nachwachsender Brennstoff und damit unabhängig von internationalen Krisen
  • Günstigster Brennstoff mit Kosten von weniger als 6 Cent pro Kilowattstunde
  • Einkauf und Bevorratung der Pellets in Niedrigpreisphasen möglich
  • Klimaneutraler Brennstoff, da Holz ein nachwachsender Rohstoff ist

Nachteile

  • Platz für einen Lagerraum für die Pellets erforderlich
  • höhere Anlageverluste als moderne Öl- oder Gas-Brennwertgeräte
  • Hohe einmalige Investitionskosten bei der Anschaffung einer Pelletheizung
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Kosten einer Pelletheizung

Kosten einer Pelletheizung

Eine Pelletheizung für ein Einfamilienhaus liegt mit ca. 18.000 Euro Investitionskosten im oberen Bereich.

Hinzu kommen noch die Kosten für die Montage der Pelletheizung. Dafür sind Pellets der günstigste Brennstoff. Die Brennstoffkosten für Pellets liegen aktuell zwischen 5 und 6 Cent je Kilowattstunde und liegen damit 20 bis 30% unter denen von Gas und Öl.

BAFA Förderung für Pelletheizung

BAFA Förderung für Pelletheizung

Die BAFA bezuschusst eine neue Pelletheizung mit bis zu 3.400 Euro.

Eine Pelletheizung wird mit 2.400 Euro gefördert. Wird die Pelletheizung um einen Pufferspeicher ergänzt steigt die Förderung auf 2.900 Euro. Weitere 500 Euro bezuschusst das BAFA bei der gleichzeitigen Kombination mit einer förderfähigen thermischen Solaranlage.

Förderfähig sind Gebäude deren Bauantrag vor dem 1. Januar 2009 gestellt wurde und zu diesem Zeitpunkt eine Heizung hatten.

Heizungskosten im Vergleich

Durchschnittliche Investitionskosten
Energiekosten im 1. Jahr
Gas-Brennwertkessel
Gas-Brennwertkessel
5.100 €
2.660 €
Öl-Brennwertkessel
Öl-Brennwertkessel
8.700 €
3.070 €
Gas-Brennwertkessel + Solar
Gas-Brennwertkessel + Solar
9.200 €
2.610 €
Öl-Brennwertkessel + Solar
Öl-Brennwertkessel + Solar
12.500 €
2.860 €
Pelletkessel
Pelletkessel
18.500 €
2.660 €
Luftwärmepumpe
Luftwärmepumpe
19.700 €
2.460 €
Erdwärmepumpe
Erdwärmepumpe
25.300 €
1.870 €

Rahmendaten für Kostenberechnung

Für die dargestellte Berechnung ist ein Einfamilienhaus aus dem Jahr 1970 mit einer Wohnfläche von 140m² hinterlegt.

Für die dargestellte Berechnung ist ein Einfamilienhaus aus dem Jahr 1970 mit einer Wohnfläche von 140m² hinterlegt.

Die durchschnittlichen Investitionskosten sind typische Kosten für das jeweilige System inkl. MwSt. – bei der Erdwärmepumpe sind die Kosten für eine benötigte Erdsondenbohrung mit berücksichtigt. Die Kombinationen mit Solar beziehen sich immer auf eine Warmwasserunterstützung für einen 4-Personen-Haushalt.

Nicht enthalten sind Montagekosten, Kosten für eine Schornsteinsanierung, die bei der Nutzung von Brennwertgeräten erforderlich ist sowie mögliche Fördermittel.

Die Energiekosten beziehen sich auf das erste Jahr nach dem Heizungstausch und wurden in Anlehnung an die DIN 4701 für das oben genannte Referenzgebäude mit folgenden Energiepreisen ermittelt:

Gas
Gas
0,070 €/kWh
Öl
Öl
0,085 €/kWh
Pellet
Pellet
0,056 €/kWh
Strom
(Wärmepumpentarif)
Strom (Wärmepumpentarif)
0,200 €/kWh
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So funktionieren Pelletheizungen

Ähnlich wie eine Holzheizung werden bei einer Pelletheizung die Holzpresslinge verbrannt.

Der Vorteil im Vergleich zur Holzheizungen liegt in der automatischen Beschickung der Pelletheizung. Mit Hilfe einer Förderschnecke oder einer Ansaugung werden immer genügend Pellets zur richtigen Zeit vollautomatisch zum Brenner geführt.

Dadurch vereinen Pelletheizungen umweltfreundliches Heizen mit dem Komfort von Gas- und Ölheizungen. Je nach Größe des Pelletlagers müssen unterschiedlich häufig die Pellets mit Hilfe eines speziellen Tankwagens an das Gebäude geliefert werden. Diese können dann über einen bis zu 30 Meter langen Schlauch direkt in den Lagerraum befördert werden.

Was beim Kauf einer Pelletheizung zu beachten ist

Der Primärenergiefaktor von Pellets ist sehr günstig und kann bei der Erreichung von KfW Effizienzhaus Standards helfen.

Eine Pelletheizung wird im Gebäudebestand von dem BAFA finanziell bezuschusst. Der Förderantrag kann bis zu 6 Monate nach Inbetriebnahme eingereicht werden.

Das Pelletlager muss über einen maximal 30 Meter langen Schlauch vom Tanklaster aus erreichbar sein.

Eine Pelletheizung benötigt analog zur Ölheizung ein Brennstofflager und bietet sich ideal beim Wechsel auf Erneuerbare Energien an.

Kombination mit Solarthermie

Der Kesseltausch ist der ideale Zeitpunkt sich über eine Ergänzung mit Solarthermie Gedanken zu machen.

Je nach Auslegung können die Solarkollektoren bei der Warmwasserbereitung sowie der Heizungsunterstützung mitwirken - das alles vollkommen umweltfreundlich bei nahezu keinen Betriebskosten.

Für einen Haushalt mit 4 Personen kostet eine Solaranlage zur Brauchwassererwärmung zusätzlich zu den Kosten der Gasheizung zwischen 3.000 und 5.000 Euro. Soll die solarthermische Anlage auch die Heizung unterstützen – wodurch mehr Solarkollektoren und ein größerer Pufferspeicher benötigt werden - erhöhen sich die Investitionskosten auf 8.000 bis etwa 10.000 Euro.

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